Programm 2019

DONNERSTAG 10. JANUAR 2019
GDI RÜSCHLIKON

Exklusiver Tesla-Shuttle-Service zwischen Bahnhof Thalwil und GDI

8.30

Empfang mit Kaffee, Tee und Gipfeli

WANDEL DER INDUSTRIE: TECHNOLOGIETREIBER, GESCHÄFTSMODELLE, ÖKOSYSTEM-DENKEN

9.00

Begrüssung und Eröffnung durch Euroforum und den Vorsitzenden

Eugen AlbisserEugen Albisser
Inhaber
Technik & Wissen

9.10 KEYNOTE

Die Spannungsfelder der digitalen Transformation

Wir befinden uns mitten in der digitalen Transformation. Am Horizont sind die Technologien erkennbar, die unser Leben noch weiter digitalisieren werden. Doch wer oder was treibt diese Transformation eigentlich voran und warum? Vielleicht ist es bereits Zeit, sich den Trends nach der Transformation zu stellen? Das Referat beleuchtet die Motive der Digitalisierungstreiber. Zeigt, warum wir Arbeit neu denken sollten und welche ethische Fragestellungen sich verantwortungsbewusste Unternehmerinnen und Unternehmer bereits heute stellen.

Dr. Joël-Luc CachelinDr. Joël-Luc Cachelin
digitaler Vordenker
Gründer und Inhaber Wissensfabrik

9.30

Zwingende Voraussetzungen für die nachhaltige Einführung von Lösungen für die Industrie 4.0

  • Standards auf technischer und Unternehmensebene
  • sicherer Datenaustausch
  • industrie-prozessrelevante Latenzzeiten
  • Nutzung von Algorithmen des maschinellen Lernens
  • Erste Anwendungslösungen auf der Basis digitaler Zwillinge

Prof. Reimund NeugebauerProf. Reimund Neugebauer
Präsident
Fraunhofer Gesellschaft

9.50

FRAGEN UND DISKUSSION

10.00

Warum man Risiken eingehen sollte, wenn es einem (noch) gut geht

Nach Schumpeter’s Prinzip der kreativen Zerstörung müssen alte Strukturen verdrängt und notwendigerweise zerstört werden, damit eine Neuordnung, also Fortschritt stattfinden kann. Palfinger unternimmt diesen Schritt, der unweigerlich mit Risiken verbunden ist, aus der Stärke heraus. Denn in einer Zeit der Stärke hat man Ressourcen und Zeit, und um sich neu erfinden und weiterentwickeln zu können, muss man etwas wagen und riskieren. Es bedarf Lernprozesse, Trial and Error, denn Fehler sind unvermeidlich. Daher muss man sich dann verändern, wenn es einem (noch) gut geht, um als starkes Unternehmen noch stärker zu werden und sich für die Zukunft wappnen zu können.

Martin ZehnderMartin Zehnder
COO
Palfinger

10.20

Die digitale Transformation von industriell genutzten Gebäuden

Christoph ConradChristoph Conrad
Global Head Marketing
Siemens Building Technologies

10.40

FRAGEN UND DISKUSSION

10.50

Networking Pause

11.30

Wechsel in die Fachforen

11.40 – 12.40

FACHFOREN (erste Durchführung)

FACHFOREN: INDUSTRIE 4.0 IN DER PRAXIS (WEITERE FOREN IN ABKLÄRUNG)

Von den Visionen zur praktischen Umsetzung. Bilden Sie sich in den Fachforen fort. Die Foren finden parallel statt und werden zweimal durchgeführt.

FACHFORUM 1

«For Me» – Nutzerzentrierte KI

Inhalt

Hochindividuelle daten- oder informationsgesteuerte Prozesse waren immer die Domäne von Wissensarbeitern. Arbeit 4.0 verlangt nun aber, dass auch die Mitarbeiter am Band, der Servicetechniker in der Werkstatt, aber auch die Wissensarbeiter im Backoffice und Finanzbereich mit einer kontinuierlichen Lernbereitschaft und hohen Anpassungsbereitschaft ihre immer wieder ändernden Aufgaben erledigen. In einem solchen Umfeld werden Arbeitsunterstützung und kontinuierliches Training zentral. Die dafür notwendige Assistenz soll
arbeitsentlastend sein und möglichst ohne Informationssuche auskommen.

FACHFORUM 1: mehr

Ziele

Das Fachforum zeigt, wie diese Herausforderungen – mindestens zum Teil – mit Mitteln der Künstlichen Intelligenz gemeistert werden können. Es zeigt auch, die Wichtigkeit kleiner, agiler Innovationsschritte mit «Minimal Viable Products».

Mit einem praktischen Beispiel eines führenden europäischen Unternehmens wird demonstriert

  • wie auf Basis von semantischem Informationsmanagement Assistenz für Wissensarbeiter aufgebaut werden kann
  • wie die Assistenz personalisiert wird auf den Geschäftsfall, die hierarchische Einstufung, die Rolle und das Können der Mitarbeiter
  • wie Sprachassistenten Informationen in einem natürlichen Dialog liefern oder für Protokollierung erfassen und in den digitalen Prozess einspeisen können

Es wird gezeigt, wie der Einsatz einer «menschenkompatiblen» Künstlichen Intelligenz die Arbeitsdigitalisierung unterstützt und so die Arbeitsproduktivität, -qualität und -flexibilität steigert.

Florian von Lepel Dr. Matthias Gutknecht

Florian von Lepel, Chief Technology Officer, STAR AG
Dr. Matthias Gutknecht, Business Development Manager, STAR AG

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benjamin.klingelhoeller@euroforum.ch

FACHFORUM 2

Energie- und Ressourceneffizienz dank Digitalisierung

Inhalt:

Die Digitalisierung hilft nicht nur die Arbeitsplatzproduktivität zu erhöhen, sie ermöglicht auch die Produktion energie- und ressourceneffizienter zu gestalten. Kernelement ist die Schaffung sogenannter digitaler Zwillinge, die dann parallel zur realen Welt (Produkte, Maschinen, Prozesse) existieren. Dieser Vorgang ist längst im Gange und wird nun unter dem Namen RAMI4.0 international standardisiert. Dies wird es auch kleineren Unternehmen ermöglichen, ihre Produkte und Dienstleistungen in eine komplexe Systemwelt einzubringen. Zukunftsgerichtete Unternehmer warten aber nicht ab, sondern erarbeiten sich Wettbewerbsvorteile, indem sie beginnen, bereits heute das Potential der Digitalisierung im Kleinen umzusetzen.

FACHFORUM 2: mehr

Ziele:

Das Fachforum zeigt am konkreten Beispiel, wie:

  • Mit  der Erhöhung der Sensordichte und einer intelligenten Auswertung der gewonnenen Daten in der Produktion Energie eingespart werden kann.
  • Durch netzdienliche Produktion, Peak-Shifting, und die Integration von erneuerbaren Energien Kosten optimiert werden können.
  • Virtual Reality die konkrete Überwachung optimieren kann.

Ausserdem diskutieren wir:

  • in welche Richtung sich die Standardisierung entwickelt und was sich daraus für Chancen für die Unternehmen ergeben.
  • welche Herausforderungen sich auf der Ebene der Rahmenbedingungen ergeben (z.B. bezüglich Datenhoheit, Datenschnittstellen, Datenmanagement, etc.).

Matthias Bölke Martin Ruff Chrisitan Zeyer

Dr. Matthias Bölke, VP Strategy, Business Excellence & Public Affairs (CH/DE/AT), Schneider Electric AG
Martin Ruff, Verkaufsleiter, act Cleantech Agentur Schweiz
Moderation und Einführung Dr. Christian Zeyer, Geschäftsführer, swisscleantech

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FACHFORUM 3

DREAM / INSIGHTFUL NONSENSE (INTERACTIVE WORKSHOP IN ENGLISH)

Jonathan WrayJonathan Wray
UX Designer / Service & Research
Schindler Creations

12.40

Networking-Lunch

13.50 – 14.50

FACHFOREN (zweite Durchführung)

NEWCOMER IM FOKUS

14:50 – 15:20

Start-ups präsentieren ihre innovativen Geschäftsideen
Impuls-Referate zur Anwendung neuer Technologien u. a. von:

NeuralConcept

Neural Concepts | Optimierung von Engineering Prozessen mit Deep Learning Algorithmus

olympe

Olympe | Technologie für eine plattformorientierte und intuitive Software-Entwicklung

ProSim | Dank dem digitalen Zwilling zum optimalen Prozessablauf

MODERATION:

Bruno Enderli,Bruno Enderli
Lehrgangsverantwortlicher Techniker HF Energie und Umwelt / NDS HF Gebäudeinformatik
sfb Bildungszentrum für Technologie und Management

sponsored by

sfb

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15.20

Networking-Pause

WANDEL DER ARBEIT: METHODEN, DENK- UND ARBEITSWEISEN, UNTERNEHMENSKULTUR

15:50

Innovative Unternehmenskultur: Der Mensch im Mittelpunkt
Christina Taylor nutzt Human Centered Design, um die Arbeitsweise von Menschen zu verändern. Denn: Innovation ist kein Zufall, sondern eine Fähigkeit, die gelernt werden kann. Zentral dabei ist ein agiler und menschenzentrierter Arbeitsansatz, mit welchem ein einziges Ziel verfolgt wird: Mehrwert für Menschen durch Erfahrungen zu schaffen, die inspirieren. In diesem Referat teilt Frau Taylor ihre wichtigsten Erkenntnisse aus 15 Jahren Transformationsarbeit bei Swisscom sowie im Silicon Valley.

Christina TaylorChristina Taylor
Autorin, Managing Partner
Creaholic

16.05

Anwendung von Design Thinking als Innovationstreiber bei GF Machining Solutions
GF Machining Solutions ist ein weltweiter Anbieter von Maschinen für die Metallbearbeitungsindustrie und hat im Rahmen ihrer Strategie 2020 Design Thinking als Initiative zur Stärkung der Innovationsexzellent eingeführt. Rea Schegg ist Leiterin des Design Thinking Teams bei GF Machining Solutions und zuständig für die Umsetzung der Initiative. Sie wird im Rahmen ihres Referats aus der Perspektive dieses stark technologiegetriebenen Unternehmens berichten, wie Design Thinking eingesetzt wird und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind.

Rea ScheckRea Schegg
Design Thinking Leader
GF Machining Solutions

16.20

New Work – neue Arbeitsformen rund um die Digitalisierung
80% der Teilnehmenden einer Befragung der FHS St. Gallen schätzen die Digitalisierung als
stärksten Einflussfaktor auf ihre zukünftige Arbeit ein. Mit der richtigen Gestaltung bringt sie mehr Zeit für das Gegenüber und schafft so Platz für Kreativität und Innovation. Wie können zukunftsgerichtete Arbeitsmodelle für Mitarbeitende und Unternehmen gestaltet werden, um die Chancen einer digitalisierten Arbeitswelt wahrzunehmen?

Dr. Alexandra ClootsDr. Alexandra Cloots
Professorin & Co-Leiterin, HR-Panel New Work
FHS St.Gallen, Hochschule für angewandte Wissenschaften

16.35 PANEL DISKUSSION

Zutaten für ein digitales Innovationsmanagement

  • Wie wird Kulturwandel angegangen und unterstützt?
  • Welche Methoden & Tools haben sich bewährt, welche nicht?
  • Welche neuen Arbeitsformen zeichnen sich ab?

DISKUSSIONSTEILNEHMER:

Christina Taylor Rea Scheck Dr. Alexandra Cloots Dr. Matthias Gutknecht

Christina Taylor, Rea Schegg, Dr. Alexandra Cloots, Dr. Matthias Gutknecht

17:00 ABSCHLUSSKEYNOTE

ERFOLG IST FIGHTCLUB!

Wer im Geschäft gewinnen will, muss in den Ring des Marktes. Und da geht um Durchsetzungsvermögen, Ideen, und die beste Technik. Doch das allein genügt nicht: wer den Ring als Sieger verlässt, bestimmen – wie im alten Rom – die Kunden.

Dietmar DahmenDietmar Dahmen
Bühnen-Rockstar, Querdenker, Creative Consultant

17:45

Abschlussdiskussion und Zusammenfassung des Strategietages durch den Vorsitzenden

18:00

Networking-Apéro