Start-Ups – Innovationen made in Switzerland

Energie- und Gebäudetechnik braucht Innovationen, um den Anforderungen von morgen gerecht zu werden. Besonders spannend ist das, wenn man direkt vor Ort auf die Innovatoren treffen kann. Beim 13. Schweizer Planertag haben Sie die Möglichkeit, vier Schweizer Start-Ups hautnah kennen zu lernen. In Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum für Technologie und Management (sfb) erleben Sie Energieproduktion, Verbrauchsmanagement und -reduktion an Beispielen, die schon heute im Einsatz sind. Damit Sie sich schon vorher einen Eindruck machen können, stellen wir Ihnen hier die vier Start-Ups vor.

Misurio AG

Das Internet of Things ist das Thema der Misurio AG, die seit 2009 Softwarelösungen für den Cleantech-Bereich entwickeln. Mit entsprechenden Hardware- und Vertriebspartnern wie IBM werden Lösungen entwickelt, die für eine optimale Einsatzplanung und Betriebsoptimierung sorgen sollen. So zeigt die Plattform „EnergyOn“ eine Möglichkeit, wie eine kostengünstige, sichere und skalierbare Lösung für Energieprodukte des Internet of Things entwicket werden kann. Einige Projektphasen zeigen schon erste Erfolge, wie man am Beispiel von SEMIAH sehen kann. Dieses Projekt soll die Fernverwaltung des Stromverbrauchs bei Heizung und Warmwasser optimieren und befindet sich seit Mitte 2016 in der Pilotphase mit 200 Haushalten.

smart-me AG

Bei smart-me handelt es sich um ein Smart-Metering-System, das es besonders einfach machen soll, Energiedaten zu Strom, Wärme und Gas anzuzeigen und entsprechend steuern zu lassen. Dabei werden über 1000 Geräte anderer Hersteller unterstützt, aber auch eigene Geräte angeboten. Gerade in der Industrie lässt sich so ein Echtzeitmonitoring aufbauen, das auch zum Lastenmanagement dienen kann. Das System ist ausserdem für ein Energiemanagement nach ISO 50001 geeignet. Das Referenzprojekt, eine Tischlerei, konnte die Investitionen schon nach drei Monaten amortisieren.

Designergy SA

Seit 2011 entwickelt das Unternehmen Designergy mit seiner innovativen Idee, den Dachaufbau in aktive und passive Elemente zu gliedern, Dachelemente, die Solarstrom produzieren und zugleich für eine Wärmedämmung sorgen. Damit wird die aufwändige Installation mehrerer Dachschichten erspart und ein komplettes Dach mit den vollständigen Modulen ausgestattet. Weitere Vorteile sind die Schneefestigkeit und die Begehbarkeit des Daches. Entsprechende Modellinstallationen sowohl an privaten als auch kommerziellen Gebäuden sind schon erfolgreich durchgeführt.

Forschungsbereich Gebäude, Solarthermie und Wärmespeicher, Bundesamt für Energie BFE

Das Bundesamt für Energie arbeitet mit seinem Forschungsprogramm „Gebäude und Städte“ an der Energiestrategie 2050 und arbeitet in diesem Zuge zum Beispiel an den Möglichkeiten bei Bauerneuerungen, Energie-Vernetzung und Gebäuden als Kraftwerken. Auch das Thema Smart Cities wird in diesem Programm erforscht. Ziel des Projektes ist das Einsparen von Energie für den Nutzer.

Joulia SA

Die Joulia SA hat Ihren Firmensitz in Biel. Als Spinn-Off aus der Innovationsfabrik Creaholic hervorgegangen, beschäftigt das kleine Unternehmen inzwischen 8 Mitarbeiter. Joulia bietet hochwertige Produkte an, welche nicht nur in der Schweiz erfunden, sondern zu über 3/4 in der Schweiz produziert werden. Die Endmontage und Qualitätskontrolle finden im Firmensitz statt, ebenso Schulungsanlässe für Planer, Handwerker und Handel. Unternehmen und Produkt wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Watt d’Or (2013), dem Design Preis Schweiz (2015) und dem Green Tec Award (2017).

Erleben Sie die Start-Ups live beim 13. Schweizer Planertag am 5. März 2018 in Brugg.

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Verfasst in: Blog