Programm 2019

DIENSTAG, 26. FEBRUAR 2019

ABLAUF DES TAGES
Parallel zum Schweizer Planertag finden von 11 bis 16 Uhr das Warmwasser Forum und das Brandschutz Forum statt. Nach dem Start auf der Hauptbühne können Sie je nach Ihren individuellen Bedürfnissen eines der themenvertiefenden Foren besuchen oder das Programm des Planertages weiter verfolgen. Die parallelen Foren sind eine Ergänzung mit Spezialthemen. Das Ticket für den Planertag berechtigt zur Teilnahme an allen Veranstaltungen. Ab 16 Uhr geht es für alle Teilnehmer auf der Hauptbühne weiter.
SCHWEIZER PLANERTAG
8.00

Empfang und Besuch der Fachausstellung

8.45

Begrüssung durch den Moderator

brennwaldReto Brennwald
Talk & Film GmbH

Building Excellence: Zeitalter der Kundenorientierung und Kollaboration

9.00

Die Revolution der Roboter und künstlichen Intelligenz im Bau – keine Utopie, sondern schon da?

Reto LargoReto Largo
Empa
Managing Director NEST
NEST

9.20

Die Transformation vom V-ZUG Areal in den Technologiecluster Zug: Synchrone Neuerfindung von Inhalt und Struktur – was bleibt, was wird neu?

Beat WeissBeat Weiss
CEO
V-Zug Immobilien AG

Digitaler Zwilling: Vorteile eines digitalen Gebäudemodells im Planungsprozess

9.40

Digitale Planung: Spagat zwischen Agilität und Standardisierung

weberMarkus Weber
Stv. Geschäftsführer, Partner
Amstein + Walthert AG

10.00

Digitaler Zwilling in der Industrie

Mario FürstMario Fürst
Digital Transformation Officer
Siemens Schweiz AG Digital Factory & Process Industries and Drives

10.20-10.30

Fragen an die Referenten und Diskussion

10.30–11.00

Kaffeepause im Ausstellungsbereich

11.00

eBau Elektronisches Baubewilligungsverfahren im Kanton Bern

  • 20‘000 Baugesuche pro Jahr, 347 Gemeinden, 10 Regierungsstatthalterämter sowie dutzende Amts- und Fachstellen sind betroffen
  • Seit 2018 läuft der Pilotbetrieb in 10 Gemeinden, ab 2019 erfolgt der Going-live im ganzen Kanton
  • Herausforderungen und Massnahmen

mohrBruno Mohr
Vorsteher Abteilung Bauen JGK-AGR
Kanton Bern

11.20

Expertenpanel: Pro und Contra von digitalen Gebäudemodellen in der Praxis

  • Kann die Qualität im Bauprozess durch den digitalen Zwilling optimiert werden?
  • Ist die Dokumentation besser beherrschbar?
  • Können Anlagen angemessener dimensioniert und die Instandhaltungskosten reduziert werden?
  • Wirkt sich dies positiv auf die Energieeffzienz aus?

Es diskutieren:

Dr. Andrea BassettiDr. Andrea Bassetti
Dipl. Bauing. ETH SIA, Mitglied des Verwaltungsrates
Mitglied der Geschäftsleitung, Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG

Mario Fürst

Mario Fürst
Digital Transformation Offcer
Siemens Schweiz AG Digital Factory & Process Industries and Drives

mohr

Bruno Mohr
Vorsteher Abteilung Bauen JGK-AGR
Kanton Bern

weberMarkus Weber
Stv. Geschäftsführer, Partner
Amstein + Walthert AG


brennwald
Moderation: Reto Brennwald

12.00

Digitalisierung und Vernetzung von Pumpensystemen

  • Digitalisierung als neuer Massstab für Systemintelligenz in Pumpenanlagen
  • Innovative Komplettlösung für Mischkreise

Mark AkermannMark Akermann
Senior Sales Communication Specialist, Customer Training
Grundfos Pumpen AG

12.20

Lunch und Möglichkeit zum Netzwerken im Ausstellungsbereich

14.00

Start-up-Session zu Trends in der Energie- und Gebäudetechnik. Impulsreferate mit anschliessender Diskussion:
powered by

1. Intelligente Regelungstechnik für den Energiebereich

Michael KollerMichael Koller
Software Engineer
Smart Energy Control GmbH

2. Neue Tragwerksformen dank der digitalen Fabrikation

Dr. Andrea BassettiDr. Andrea Bassetti
Dipl. Bauing. ETH SIA, Mitglied des Verwaltungsrates, Mitglied der Geschäftsleitung
Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG

3. Die Schweiz braucht helle und weisse Fassaden

Peter Roethlisberger Peter Roethlisberger
Verkaufsleiter
SOLAXESS SA

4. It is time to make your battery storage systems profitable

Dr. Dimitri TorregrossaDr. Dimitri Torregrossa
Founder and CEO
Aurora’s Grid

14.30

Diskussion und Fragen an die Start-ups

14.35

Grossbäckerei Schafisheim: Backen mit Müllereinebenprodukten und Holzschnitzeln

  • CO2 Reduktionsstrategie von Coop
  • Neuer Ansatz: Gesamte Verwertung des Korns zur Brotherstellung
  • Biomassefeuerung
  • Prozesswärmeerzeugung mit erneuerbarer Energie für unsere Zukunft

hennemann Philippe Hennemann
Geschäftsleiter Zürich
eicher+pauli Zürich AG

14.55

Erfolgreiche Projektzusammenarbeit – open BIM als Schlüssel

  • Auseinandersetzung mit der Fragestellung, open BIM als Schlüssel für eine erfolgreiche Projektzusammenarbeit
  • Erkenntnisse anhand des Bauprojekts «Aglaya»
  • Ausblick auf die Anforderungen und den Umgang mit BIM als Bauherrschaft

Jennifer ZeltnerJennifer C. Zeltner
Bauherrenvertreterin
Zug Estates AG

15.15

Fragen an die Referenten und Diskussion

15.30

Kaffeepause im Ausstellungsbereich

Renovation und Sanierung von Gebäuden und Infrastrukturen

16.00

Bauen von Infrastrukturprojekten unter Betrieb – Herausforderungen bei Planung und Ausführung

  • Herausforderungen der SBB-Projekte
    «Bahnhof Löwenstrasse» in Zürich sowie
    «Bahnhof Lausanne»

Martin BachmannMartin Bachmann
Mitglied der Geschäftsleitung
Pöyry Schweiz AG

Neue Anforderungen an die Planungsbüros in der Zukunft

16.20

Betriebsorganisation ab Phase 0

  • Der richtige Zeitpunkt aus Sicht eines Spitalbetreibers, die Betriebsorganisation einzubeziehen
  • Was beschäftigt die zukünftige Betreiberin eines Spitals während dem Bau? Was kann das Planungsbüro daraus mitnehmen?
  • Wo liegen die Fallstricke?

Sandra CopelandSandra Copeland
Spitaldirektorin
Liechtensteinisches Landesspital, Vaduz

16.35

Expertenpanel: Verbesserte Kommunikation im Projekt – Qualitätssicherung durch interdisziplinäre Planung?

  • Spezialisten versus Generalisten bei den Planern? Braucht es zukünftig die „eierlegende Wollmilchsau“?
  • Wie verbessert sich die Kommunikation mit allen Projektbeteiligten?
  • Prozesse, Strukturen: wie sieht das Planungsbüro der Zukunft aus?

Es diskutieren:

Sandra CopelandSandra Copeland
Spitaldirektorin
Liechtensteinisches Landesspital, Vaduz

Daniel LöhrDaniel Löhr
E.M.S. AG
Co-Founder „Tag der Ingenieure“

williClaudia Willi
Geschäftsführende Partnerin
Knellwolf + Partner AG

Jennifer ZeltnerJennifer C. Zeltner
Bauherrenvertreterin
Zug Estates AG

Moderation: Reto Brennwald

17.10

Abschluss-Keynote
Referent in Abklärung.

17.30

Ende des Schweizer Planertags und Apéro im Ausstellungsbereich

WARMWASSER FORUM
Auf 80 Personen begrenzt

Energieeffziente Legionellenprävention beginnt bei der Architektur

START DER PARALLELEN FOREN

11.00

Einleitende Worte und Begrüssung durch den Moderator

Roger NeukomRoger Neukom
Geschäftsleitung
neukom engineering ag

11.10

Biofilme und ihre Bedeutung für die Trinkwasserqualität in Gebäuden

  • Einblick in die Mikrobiologie von Gebäudeinstallationen
  • Hervorhebung der Bedeutung von Biofilmen
  • Ein Blick ins Labor: Experiment zum Einfluss von Warmwasser-Desinfektion auf Legionelle im Biofilm

NeuLisa Neu
Eawag in Kooperation mit HSLU – IGE

11.30

Trinkwasserversorgung im Gebäude – Verantwortung und Ursachen für Probleme

  • Übersicht bezüglich Schweizerischen Lebensmittelgesetz, Normen und Richtlinien
  • Hauptgründe für mikrobiologische Kontaminationen in Gebäudeverteilsystemen
  • Aufzeigen der Herangehensweise basierend auf zwei realen Fallbeispielen

Stefan Kötzsch
HSLU-IGE in Kooperation mit Eawag

11.50

Aktueller Stand der europäischen und nationalen Normung im Bereich Warmwasser

  • Die revidierten EN 806/2 und SIA 385/1
  • Es geht nicht nur um Speichertemperaturen, die ganze Kalt- und Warmwasserverteilung im Gebäude ist betroffen.

suterDr. Jean-Marc Suter
Sachbearbeiter SIA Normungskommission 385
Warmwasser und Mitglied europäisches
Technisches Komitee CEN/TC 312 Solarwärme

12.15

Fragen an die Referenten und Diskussion

12.20

Lunch und Möglichkeit zum Netzwerken im Ausstellungsbereich

14.00

Dezentrale Warmwasserbereitung

  • Zielkonflikt: Energieeffzienz gegen Trink(warm)wasser-Hygiene
  • Technische Lösungen im Konflikt mit den aktuell geltenden Normen
  • Kosten und Nutzen verschiedener Lösungen im Vergleich

rommlerDaniel Rommler
Geschäftsführer
Oventrop (Schweiz) GmbH

14.20

Frischwarmwassertechnologie
Planung und Auslegung in der Praxis

ernstChristoph Ernst
Planerberater Schweiz
Taconova Group AG

14.40

Expertenrunde: Vor- und Nachteile von zentralen und dezentralen Frischwarmwasserstationen

Stellen Sie Ihre Fragen und diskutieren Sie mit:

christoffelAchille Christoffel
eidg.dipl.Haustechnikplaner Heizung
enavant AG

ernstChristoph Ernst
Planerberater Schweiz
Taconova Group AG

rommlerDaniel Rommler
Geschäftsführer
Oventrop (Schweiz) GmbH

Moderation: Roger Neukom

15.00

Erwärmung Trinkwarmwasser bei Thermischen Netzen

  • Trinkwarmwasserbereitung (TWW) bei Fernwärmeanlagen
  • Herausforderungen für die TWW-Bereitung bei niedrigen Netztemperaturen
  • Lösungsansätze für TWW-Bereitung bei Thermischen Netzen
  • Entwicklungspotenzial, Ausblick TWWBereitung bei Thermischen Netzen

KödelProf. Joachim Ködel
Dozent
Institut für Gebäudetechnik und Energie IGE, ZIG Zentrum für Integrale Gebäudetechnik

15.20

Fragen an die Referenten und Diskussion

15.30

Kaffeepause im Ausstellungsbereich

16.00

Fortsetzung des Schweizer Planertags im Hauptraum

BRANDSCHUTZ FORUM
Auf 80 Personen begrenzt

Konsequenzen der neuen Richtlinie VKF 2015 für Planer und Betreiber

11.00

Einleitende Worte und Begrüssung durch den Moderator

11.10

Allgemeine Einführung in die Brandschutzvorschriften 2015 der VKF

  • Rechtliche Aspekte, hierarchische Einordnung
  • Funktionsweise und Zusammenspiel der Vorschriftenteile
  • Informationskanäle der VKF

Michael BinzMichael Binz
Geschäftsbereichsleiter Brandschutz
Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF)

11.50

Brandschutz in der Gebäudetechnik

  • Brandschutz – Gegner oder Partner
  • Erwartungen und Voraussetzungen
  • Vom Konzept zur Baustelle
  • Qualitätssicherung im Brandschutz
  • Beispiele aus der Praxis

Christoph MörgeliChristoph Mörgeli
Senior Consultant Brandschutz, Brandschutzexperte VKF
Amstein + Walthert AG

12.15

Fragen an die Referenten und Diskussion

12.20

Lunch und Möglichkeit zum Netzwerken im Ausstellungsbereich

14.00

Chancen der Brandschutzvorschriften für professionelle Bauherren

  • Standard versus massgeschneidertem Brandschutz
  • Potential für wirtschaftliche und architektonische Projektoptimierungen
  • Qualitätssicherung im Brandschutz – eigentlich nichts neues…
  • Wo geht die Entwicklung im Brandschutz hin?

ritterFrank Ritter
Brandschutzexperte VKF, Architekt FH Bauökonom AEC, Geschäftsleitung
AFC Air Flow Consulting AG

14.30

BIM und Brandschutz

  • Ausgangslage
  • Praxisbeispiele
  • Ausblick

Jörg KasburgJörg Kasburg
Leiter Geschäftsbereich Brandschutz
Gruner AG

14.50

Konsequenzen der neuen Richtlinie VKF 2015 auf den Brandschutz bei grossen Betreibern

  • Chancen und Risiken für die Bauherrschaft
  • Nutzungen über den Lebenszyklus einer Baute und die Auswirkungen auf den Brandschutz
  • Vermehrter Einsatz von technischen Brandschutzlösungen, was bedeutet das für den Unterhalt?

Judith KälinJudith Kälin
Leiterin QS-Brandschutz,Hochbau & Architektur
Flughafen Zürich AG

15.15

Fragen an die Referenten und Diskussion

15.30

Kaffeepause im Ausstellungsbereich

16.00

Fortsetzung des Schweizer Planertags im Hauptraum