Programm 2018

Donnerstag, 11. Januar 2018

Exklusiver Tesla-Shuttle-Service zwischen Bahnhof Thalwil und GDI

8.30

Empfang mit Kaffee, Tee und Gipfeli

9.00

Begrüssung und Eröffnung durch EUROFORUM und den Vorsitzenden

Eugen AlbisserEugen Albisser
Inhaber
Technik & Wissen

Innovative Technologien, neue Geschäftsmodelle – Auswirkungen auf den Produktionsstandort Schweiz

9.10 – 9.30

Digitale Wirtschaft und die Rolle der Menschen: Wo stehen wir heute und in zehn Jahren?

  • Die digitale Wirtschaft braucht andere menschliche Fähigkeiten als die industrielle – welche?
  • Warum tun sich so viele Branchen, Unternehmen und Menschen so schwer mit dem Wandel?
  • Welche Rolle kommt der Führung zu? Braucht es noch Strategien?

Dr. David BosshartDr. David Bosshart
CEO
Gottlieb Duttweiler Institut GDI

9.30 – 9.45

Chancen durch die Digitalisierung für KMU

  • Projekt: KMUdigital
  • Entwicklung von Massnahmen zur Unterstützung des regionalen Mittelstandes bei der Bewältigung des digitalen Wandels

Prof. Dr. Jürgen PrenzlerProf. Dr. Jürgen Prenzler
Leiter Institut für Entwicklung Mechatronischer Systeme EMS
NTB Buchs

9.45 – 10.00

Digitally Transformed or Digitally Disrupted?

  • Data Management for the Multi-Cloud world
  • Transform Applications and build new applications rapidly
  • Storing the right information for the right amount of time with value and compliance by design
  • Move General Data Regulations from being a restrictive regulation to being a business enabler

Ian WoodIan Wood
Head of Information Governance and Cloud Business Practice EMEA
Veritas Technologies

10.00 – 10.15
Best-Practice

Digitalisierung als industrielle Dienstleistung

  • Evolution des Industrial Internet als Chance für neue Dienstleistungsmodelle
  • Kundennutzen im Fokus

Dr. Christopher GanzDr. Christopher Ganz
Group VP Service R&D
ABB

10.15 – 10.30

Fragen und Diskussion

10.30– 11.00

Networking Pause

11.00 – 11.25
Best-Practice

Industrie 4.0 – Digitalisierte Pneumatik und Inspiration aus der Natur

  • Scharnhausen – das Produktionswerk der Zukunft
  • BionicANTs – Lernen von der Natur für die Fabriken der Zukunft
  • Pneumatik 4.0 – die Weltneuheit Festo Motion Terminal

Jonas JeysiJonas Jeisy
Application Engineer
Festo AG

11.25 – 11.45

Anschliessende Gesprächsrunde unter Leitung von Eugen Albisser: Neue Technologien und ihre Auswirkungen auf den Produktionsstandort Schweiz

Dr. David Bosshart  Dr. Christopher Ganz Prof. Dr. Jürgen Prenzler

Dr. David Bosshart, Dr. Christopher Ganz und Prof. Dr. Jürgen Prenzler

FACHFOREN

Fachforen: Industrie 4.0 in der Praxis

Von der Theorie und den Visionen zur praktischen Umsetzung. Bilden Sie sich unter anderem in diesen Fachforen zu den für Sie relevanten Industrie 4.0-Schwerpunkten fort. Die Fachforen finden parallel statt und werden zweimal durchgeführt.

11.45 – 12.45 (erste Durchführung)
FORUM 1:

Mit dem digitalen Zwilling zu mehr Effizienz bei Industrie 4.0

Inhalt
Business- und Automatisierungsebene wachsen zunehmend zusammen. Basis einer erfolgreichen Industrie-4.0-Strategie ist ein einheitlicher Daten- Ansatz vom Sensor bis in die Cloud-Plattform. Alle Teilnehmer der Wertschöpfungskette benötigen dieselben Daten in ihren unterschiedlichen produktionsnahen IT-Systemen. Die grössten Herausforderungen entstehen dabei in der Instandhaltung und auf der Automatisierungsebene.

Ziel
Profitieren Sie von der Expertise, die in diesem Feld gemacht wurde und erhalten Sie Einblick in einen erfolgreichen Business Case:

  • Der gesicherte passive Zugriff auf die Automatisierungsnetzwerke
  • Vereinheitlichung während des Lebenszyklus
  • Vernetzung zwischen Shopfloor und IT Architektur
  • Die Rolle des cyberphysikalischen Systems
  • Die Pflege der virtuellen Modelle während des Lebenszyklus
  • Vorteile dieser Lösung

Unter Leitung von:

Marcel A. Trümpy Andreas Läng

Marcel Trümpy, Business Development SAP Leonardo, SAP (Schweiz) AG
Andreas Läng, CEO, Hilscher Swiss GmbH

FORUM 2:

Integration «Digitaler Immigranten» in Industrie 4.0-Prozesse

Inhalt
Industrie 4.0 verlangt sehr hohe Flexibilität der Arbeiter. Produkte werden individuell produziert (Mass Customisation) und aufgrund des individuellen Zustands gewartet (Predictive/Condition based Maintenance). Routineaufgaben fallen weg oder werden mit Hilfe von Cognitive Computing und Künstlicher Intelligenz automatisiert. Die verbleibenden manuellen Aufgaben ändern sich laufend und werden situativ auf das Produkt und den Kunden abgestimmt.

Ziel
Das Fachforum zeigt Wege für das Training und die Anleitung von technischen Mitarbeitern in flexiblen Arbeit 4.0 Prozessen. Mit praktischen Beispielen wird demonstriert, wie

  • Sprachassistenten Informationen in einem natürlichen Dialog liefern oder für Protokollierung erfassen und in den digitalen Prozess einspeisen können.
  • Visualisierung von Arbeitsschritten für Installation, Reparatur, Prüfung, etc. mit der Ausführung neuer Tätigkeiten erleichtern.
  • Arbeitsabläufe unter Verwendung von Expertenwissen mit Hilfe von Augmented oder Virtual Reality einfach am Objekt demonstriert und fehlerfrei durchgeführt werden können.
  • Multimedia-Arbeitsanweisungen in grosser Zahl in einem industriellen Prozess erstellt werden und so die Einführung digitalisierter Prozesse vereinfachen und beschleunigen.

Unter Leitung von:

Florian von Lepel Dr. Matthias Gutknecht

Florian von Lepel, Chief Technology Officer
Dr. Matthias Gutknecht, Business Development Manager, STAR AG

FORUM 3:

Industrial Internet of Things – Sinneswandel in der Industrie?

Inhalt
Die grösste Herausforderung für die Industrie besteht darin, dass der «Hype» um Begrifflichkeiten wie IIoT (Industrial Internet of Things), Smart Sensor, Big Data etc. durchbrochen und in konkrete Anwendungen übersetzt wird. Der Kunde kauft primär keine Technologie, sondern einen Mehrwert z. B. in Form von höherer Effizienz, besserer Qualität oder niedrigeren Kosten. Daten in eine Cloud-Plattform zu transferieren, ist an sich noch kein Mehrwert. Die Aufgabe der Unternehmen ist es, die nächsten Schritte der digitalen Transformation zu gehen und dabei immer den Kundennutzen im Fokus zu haben.

Ziel
Das Thema «Digitalisierung» hat in der Strategie von Endress+Hauser eine zentrale Stellung. Warum haben wir uns dafür entschieden und warum ist es solch eine grosse Chance für unsere Kunden und für uns?

  • Wir, als ein traditioneller Hersteller von industrieller Messtechnik, haben bereits konkrete IIoT-Anwendungen umgesetzt und zeigen diese im Forum.
  • Wir bieten unseren Kunden einen Mehrwert, indem wir Internettechnologien nutzen und Anwendungen bereitstellen, die auf unseren «Things», d. h. auf unseren Messgeräten basieren.
  • Mit dieser Kombination haben wir eine starke Basis, um den Einsatz bestehender Anwendungen noch wirtschaftlicher zu gestalten und darüber hinaus neue Anwendungen und Geschäftsmodelle zu ermöglichen, an die wir bisher noch nicht gedacht haben.

Unter Leitung von:

Dr. Rolf BirkhoferDr. Rolf Birkhofer
Geschäftsführer, Endress+Hauser
Process Solutions AG

FORUM 4:

Die “Thank God it´s Monday (TGIM)” – Kultur
Schlüsselfaktor Mensch 4.0

Inhalt
Wenn wir uns mit Industrie 4.0 auseinandersetzen, dann denken wir zunächst an Technologien, Systeme und veränderte Prozesse, getrieben vom Megatrend der Digitalisierung. Ein ebenso relevanter Faktor ist der Mensch und seine Haltung zu Arbeit. Wie gelingt es Menschen auf dem Weg der Ver änderung des Unternehmens 1.0 bis 4.0 mitzunehmen und Arbeit in einer zeitgemässen Form so zu gestalten, dass alle Menschen eines Unternehmens ihr volles Potenzial einbringen?

Ziel
Mit Besuch dieses Forums …

  • wissen Sie, welche Veränderungen mit dem Wandel der Industrie 1.0 bis 4.0 einhergehen
  • sind Sie sich der Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt bewusst
  • kennen Sie die Merkmale des „Neuen Arbeitens“ (Arbeit 4.0)
  • verstehen Sie, welche Veränderungen „4.0“ in der Haltung und bezüglich der Kompetenzen der Menschen erfordert
  • kennen Sie Rahmenbedingungen und Wege, wie die Kultur des neuen Arbeitens entsteht und welche Rolle Führung dabei spielt
  • setzen Sie sich mit einzelnen Tools praktisch auseinander
  • erfahren Sie, was wir  – fourpointzero – unter einer „TGIM“- Kultur verstehen und wie wir sie erlebbar machen

Unter der Leitung von:

Daniela Thomas Annemarie Wegmüller Claudia Deuster Eva-Maria Danzer

Daniela Thomas, Partnerin, fourpointzero GmbH
Annemarie Wegmüller, Partnerin, fourpointzero GmbH
Claudia Deuster, Partnerin, fourpointzero GmbH
Eva-Maria Danzer, Strategische Partnerin, fourpointzero GmbH

12.45 – 13.45

Networking-Lunch

13.45 – 14.45 (zweite Durchführung) FACHFOREN

Neue Denkweisen für die digitale Ökonomie

14.45 – 15.00
Impuls-Referat

Denken wie ein Jungunternehmen – fail fast and learn even faster
Es ist kein Zufall, dass kein Hotellerie-Unternehmen Airbnb erfunden hat und Jeff Bezos, der heute Retail das Fürchten lernt, nie in dieser Industrie gearbeitet hat. Digitalisierung ändert Geschäftsmodelle und Industriegrenzen und braucht neue Denkweisen. Doch wie schafft man Raum dafür in einem traditionellen Umfeld? RICOLAB experimentiert als Tochterfirma von Ricola ausserhalb von Marke und Branche mit neuen Ideen und spielt die Erfahrungen ans Mutterhaus zurück. Wie funktioniert das? Welche Vorteile bringt es? Und was verlangt es von einer gut funktionierenden mittelgrossen Firma, die nicht unmittelbar in einer Disruption steht? Sie erhalten Einblicke ins erste Jahr des Zukunftslabors des Schweizer Familienunternehmens Ricola.

Eva RichterichEva Richterich
CEO
RICOLAB

15.00 – 15.20
Podiumsdiskussion

Nicolas Bürerunter Leitung von
Nicolas Bürer
Geschäftsführer
Digital Switzerland

Neue Denkweisen für die digitale Ökonomie

Eva Richterich Robert Rudolph Urs Haeusler
Eva Richterich,

Robert Rudolph, Bereichsleiter Bildung und Innovation, Mitglied der Geschäftsleitung, Swissmem
Urs Haeusler, Unternehmer, Präsident der Swiss Startup Association

15.20 – 15.50

Networking-Pause

Am Anfang steht der Mensch: Die Unternehmenskultur als Voraussetzung für Industrie 4.0

15.50 – 16.05
Impuls-Referat

Engpass Betriebssystem: Wie sich Unternehmen auf permanenten Wandel einstellen können

  • Technologie alleine wird die zentralen Herausforderungen der Zukunft nicht lösen
  • Die Erfolgstreiber Organisational Design, Tools & Technology und Employee Empowerment in Einklang bringen

Marc StoffelMarc Stoffel
CEO
Haufe-umantis AG

16.05 – 16.15
Interview mit

Fabia SchönenbergerFabia Schönenberger
Geschäftsführerin
Mazubi (Lernfirma für Lehrlinge), Micarna

Mazubi – Unternehmer der Zukunft
Wir sind die Mazubi. Wir — das sind die rund 130 Lernenden der Micarna SA. In Bazenheid und Courtepin führen wir jeweils ein eigenständiges Unternehmen, in welchem wir eigene Produkte herstellen, vermarkten und verkaufen. Durch die heutige Zeit sind wir täglich mit der Digitalisierung konfrontiert. Dank der Mazubi lernen wir Auszubildenden früh, sich auch geschäftlich mit Themen wie der Digitalisierung auseinander zu setzen und was es alles braucht, um als Unternehmer erfolgreich zu sein. Umgekehrt kann das Unternehmen von unseren Erfahrungen profitieren, die wir als Digital Natives einbringen.

16.15 – 16.30
Impuls-Referat

Mitarbeiterverantwortung 4.0

  • Information und Kommunikation sind Schlüsselelemente
  • Die positive Veränderung beginnt beim Individuum
  • Anerkennung und Motivation sind Produktionsbooster

Dr. Dirk KammermeierDr. Dirk Kammermeier
Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Produktentwicklung,
Fraisa Gruppe

16.30 – 17.00
Podiumsdiskussion

Kulturwandel am Anfang des Digitalisierungs-Prozesses

Dr. Dirk Kammermeier Fabia Schönenberger Marc Stoffel

Dr. Dirk Kammermeier,

Fabia Schönenberger,
Marc Stoffel

17.00 – 17.30
Abschluss-Keynote

Outthink the Revolution

  • Was bedeutet der permanente Wandel für uns und wie gehen wir damit um?
  • Was treibt den Wandel und welche Bedeutung hat das für die 4. industrielle Revolution?
  • Die Führungskräfte des 21. Jahrhunderts – Welche Skills und Kompetenzen brauchen sie?
  • Die Wichtigkeit der «Kunst des klaren Denkens»

Anders IndsetAnders Indset
Wirtschaftsphilosoph
Norwegen

17.30 – 17.45

Abschlussdiskussion und Zusammenfassung des Strategietages durch den Vorsitzenden

ab 17.45

Networking-Apéro