Forschungshochburg Tessin im Zeichen der Internationalität

Lugano, Tessin

Für das Tessin hat das Forschungsumfeld mit Abstand den höchsten Stellenwert in der gesamten Schweiz. Das bestätigt die neue Umfrage der Credit Suisse bei 2000 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und eine Umfrage von Industrieunternehmen. Laut Swissmechanic profitiert gerade die Innovationsstärke der Industrie von grenzüberschreitenden Synergien. Im Tessin werden grundlegende Techniken für künstliche Intelligenz geschaffen. Beispiel für internationalen Erfolg ist der Swiss ICT Award für Luca Mario Gambardella und Jürgen Schmidhuber. Swissmechanic sprach mit dem Preisträger Schmidhuber über Forschung und Internationalität.

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Lean Industrie 4.0: Strategien der Digitalisierung

Industry 4.0

Werkplatz Schweiz: Stolpern über die eigene Bescheidenheit

Ziel des Artikels ist es, Strategien und Massnahmen der Digitalisierung für unsere KMU zu finden. Auf diesem Weg wurden zunächst die Unterschiede herausgestellt, um von anderen Ländern, Branchen und den Experten unserer Swissmechanic Mitglieder zu lernen:

1) Warum es so grosse Unterschiede zwischen der restlichen europäischen Industrie gibt, bzw. es dem Werkplatz Schweiz schlechter geht als seinen Nachbarn. Wie betreiben diese Ländern Industrie 4.0 oder Digitalisierung?

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Industrie 4.0 in Unternehmen – Gegenwart und Zukunft [Infografik]

Infografik Industrie 4.0

Das Thema Industrie 4.0 ist in aller Munde und stellt schweizer Unternehmen vor neue Herausforderungen. Wie meistern KMU die digitale Transformation? Wie wirkt sich die Digitalisierung der Industrie auf Standortnachteile aus? Wie wird Industrie 4.0 umgesetzt und welche Erfolge werden erzielt? Alle aktuellen Zahlen und Fakten, sowie Prognosen für die Zukunft, finden Sie in unserer Infografik.

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Die Berhalter AG spielt erfolgreich auf der Weltbühne

Patrick Berhalter, CEO Berhalter AG

Typisches Beispiel eines Ostschweizer «Hidden Champions»

Die Berhalter AG ist weltweite Marktführerin für Flachbett-Stanzmaschinen-Systeme, im
Fachjargon «die-cutting». Seit der Gründung in Widnau im St. Galler Rheintal beheimatet,
trotzt sie allen wirtschaftlichen Widerständen und behauptet sich erfolgreich als führende
Anbieterin in ihrer spezialisierten Nische. Zu den herausfordernden Aufgaben gehören auch
anspruchsvolle Anwendungen rund um das Thema Industrie 4.0. Auf einige gelungen umgesetzte Praxisanwendungen geht Patrick Berhalter als Geschäftsführer eines KMUs ein.

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Schweizer Unternehmen dürfen nicht ins Hintertreffen geraten

Dr. Urs Hirt, Staufen AG Schweiz

Die schweizer Industrie hat den digitalen Wandel in Angriff genommen und beschäftigt sich intensiv mit Begriffen wie Internet of Things, Agilität und Smart Factory. Doch wie steht es um die Umsetzung von Industrie 4.0 in den schweizer Unternehmen?
Dr. Urs Hirt von der Staufen AG Schweiz hat uns diese und weitere Fragen im Interview beantwortet und seinen Standpunkt zum Thema „Chefsache Industrie 4.0“ verraten.

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Durchlaufzeiten im Fokus

Markus Back / Chefredaktor Smart Tech /

marfurt-beitragDie Digitalisierung stellt Produktionsunternehmen vor riesige Herausforderungen, bietet diesen aber auch enorme Chancen. Wie die Trumpf Maschinen AG diesen Wandel nutzt, erklärte Geschäftsführer Hans Marfurt anlässlich des 1. Schweizer Strategietags Industrie 4.0 im GDI Rüschlikon.

Da es inzwischen eine Vielzahl von Definitionen zu Industrie 4.0 gibt, ersparte Hans Marfurt den über 200 Zuhörern im GDI Rüschlikon eine weitere und leitete sein Impuls-Referat mit einer zentralen Frage ein: «Worum geht es im Fertigungsunternehmen am Ende des Tages?», wollte er wissen und antwortete gleich selbst. Es gehe darum, so der Geschäftsführer der Trumpf Maschinen AG, seine Gesamtproduktivität zu steigern sowie die Flexibilität und die Prozessstabilität zu erhöhen. Doch was hat das nun mit Industrie 4.0 zu tun?

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Zukunft erfordert neue Denkansätze

Markus Back / Chefredaktor Smart Tech / 06. April 2016

wengi-beitragObwohl Industrie 4.0 noch in den Kinderschuhen steckt, sind erste Projekte bereits realisiert. Eines dieser umgesetzten Konzepte stellte Thomas Wengi, Managing Director bei der GF Machining Solutions International SA in Losone, anlässlich des 1. Schweizer Strategietags Industrie 4.0 im GDI in Rüschlikon vor.

Für Thomas Wengi ist Industrie 4.0 ein spannendes Thema. „Hier beschäftigen Sie sich plötzlich mit Dingen, an die Sie zuvor überhaupt gar nicht dachten“, gab der Managing Director zum Besten. Eines dieser aussergewöhnlichen Projekte, eine Anwendung im Dentalbereich, skizzierte er denn auch denn über 200 Zuhörern im GDI in Rüschlikon detaillierter.

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Disruption muss nicht sein

Markus Back / Chefredaktor Smart Tech / 04. April 2016

birkhofer-beitrag«Hilfe, ich brauche ein neues Geschäftsmodell!» Unter dieses Motto stellte Dr. Rolf Birkhofer sein Impuls-Referat anlässlich des 1. Schweizer Strategietags Industrie 4.0 im GDI in Rüschlikon. Dabei erklärte er am Beispiel eines Druckaufnehmers, wie sich gute von schlechten Geschäftsmodellen unterscheiden.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wählte „Disruption“ zum Business-Unwort des Jahres 2015. Nach Ansicht von Dr. Rolf Birkhofer von der Endress+Hauser Process Solutions AG eine gute Entscheidung. Mittlerweile verwendeten viele diesen Begriff, um ihrem Chef oder ihrem Vorstand klarzumachen, dass man erledigt sei, wenn man nicht bald ins Internet gehe. Dem sei sicherlich nicht so! Dennoch, so der Managing Director, müsse man aufpassen, dass sich das Gewesene nicht plötzlich erübrigt. Dies erlebe derzeit die Deutsche Bahn mit den Fernbussen. Diese verachtfachten innerhalb von zwei Jahren ihr Fahrgastaufkommen auf 16 Millionen Passagiere und machen der Deutschen Bahn so gehörig Umsatz streitig. Im Geschäftsjahr 2014 lag das bereinigte EBITDA durch die neu erwachsene Konkurrenz bei minus 15,9 Prozent. „Viele Jahre macht die Deutsche Bahn das nicht mit“, mahnte er denn auch die über 200 Zuhörer beim 1. Schweizer Strategietag Industrie 4.0 im GDI in Rüschlikon zur Wachsamkeit.

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«Algorithmen nehmen uns nicht das Denken ab»

Markus Back, Chefredaktor Smart Tech / 15. März 2016

Dr. Stephan SigristWas bedeutet die Digitalisierung für die Zukunft des Standorts Europa und welche Handlungsempfehlungen leiten sich aus den verschiedenen Szenarien ab? Darüber sprach Dr. Stephan Sigrist anlässlich des 1. Schweizer Strategietags Industrie 4.0 im GDI Rüschlikon vor über 200 Zuhörern.

Einen Frankenschock wie zu Beginn des vergangenen Jahres erwartet Dr. Stephan Sigrist in 2016 nicht. Doch Grund, sich zurückzulegen, sieht der Gründer und Leiter des Think Tank W.I.R.E. eben so wenig. „Es spricht vieles dafür, dass wir in diesem Jahr mit der Realität geerdet werden“, so der Keynote-Sprecher beim 1. Schweizer Strategietag Industrie 4.0 im GDI in Rüschlikon.

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