Mitarbeiter für digitale Neuerungen begeistern – Der Strategietag Industrie 4.0 zeigt, wie


Fabrikarbeiter arbeitet mit Industrie 4.0 Device

Industrie 4.0 ist inzwischen kein Trendthema mehr, sondern fester Bestandteil der Zukunft eines jeden Industrieunternehmens. Es gilt, die eigenen Mitarbeiter für digitale Neuerungen zu begeistern und herauszufinden, welche Technologien die eigenen Produkte und Geschäftsmodelle zukunftstauglich machen. Getreu dem Leitsatz des Strategietags Industrie 4.0 2018 «Technologie im Vordergrund – der Mensch im Mittelpunkt», müssen Unternehmen sowohl Mensch, als auch Maschine gleichermassen auf die digitale Reise mitnehmen.

Neben der Zukunftstauglichkeit stellt sich auch die Frage nach der Balance zwischen Mensch und Maschine. Mittels innovativer Software und sogenannten Cobots (Coworking Robots) werden den menschlichen Mitarbeitern viele Tätigkeiten erleichtert oder gar komplett abgenommen. Dabei stellen sich viele Mitarbeiter die Frage „Braucht es den Menschen im Arbeitsprozess überhaupt noch?“

Fabriken lernen von der Natur

Ein Positivbeispiel für rosige Aussichten auf das Zusammenwirken von menschlichen und robotischen Mitarbeitern bietet u.a. der Automatisierungsriese Festo mit bionischen Ameisen, die Lasten transportieren. Jonas Jeysi, Application Engineer bei Festo, wird auf dem Schweizer Strategietag Industrie 4.0 u.a. die BionicANTs vorstellen und über das Lernen von der Natur für die Fabriken der Zukunft sprechen. Dank der robotischen Insekten profitieren Produktionsmitarbeiter davon, Lasten nicht selbst heben und bewegen zu müssen.

Digital Immigrants – Flexible Arbeiter der Zukunft

Unter anderem gestaltet die Star AG beim Schweizer Strategietag Industrie 4.0 ein Fachforum zum Thema «Integration „Digitaler Immigranten“ in Industrie 4.0-Prozesse». Der Fokus liegt dabei darauf, dass Industrie 4.0 den Arbeitern eine hohe Flexibilität abverlangt. Ziel des Forums ist es, Wege für das Training von technischen Mitarbeitern zu erarbeiten und Praxisbeispiele zu vermitteln.

Früh übt sich – Auszubildende und Digitalisierung

Auch an Jungunternehmer und Fachkräfte der Zukunft richtet sich der Strategietag, beispielsweise mit einem Interview mit Fabia Schönberger, Geschäftsführerin von Mazubi, einer Lernfirma für Lehrlinge der Micarna SA.
Mazubi ist ein von Lernenden eigenständig geführtes Unternehmen, das Produkte herstellt, vermarktet und verkauft. Die Auszubildenden lernen auf diese Weise früh, sich mit Digitalisierungsthemen im Rahmen der Geschäftsentwicklung auseinanderzusetzen

Digitale Transformation in KMU

Mit der Präsentation erster Erkenntnisgewinne aus dem Projekt «KMUdigital», nach dessen Lancierung im März 2017, legt der Schweizer Strategietag Industrie 4.0 ausserdem einen klaren Fokus auf KMU und ihre spezifischen Problemstellungen. Das Projekt «KMUdigital» dient der Unterstützung der KMU in der Bodensee-Region bei der Bewältigung, Umsetzung und Implementierung der rasant fortschreitenden industriellen Digitalisierung.

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