Schulungszentrum in Rekordzeit errichtet


Mobile Heizzentrale beschleunigt Estrichtrocknung

Wird in Neubauten die Fußbodenheizung in Nassbauweise eingebracht, steht für die anschließende Trocknung des Estrichs oft noch kein geeigneter Wärmerzeuger am Gebäude bereit. Mobile Heizzentralen können die Wärmelieferung hier problemlos übernehmen und den Baufortgang  beschleunigen.

Auch im Neubau des Schulungszentrums der IVT Otto Throm GmbH nutzte man die Vorteile, was maßgeblich dazu beitrug, dass das Schulungszentrum in der Rekordzeit von nur 170 Tagen umgesetzt werden konnte.

Anfang Februar erfolgte der Spatenstich für das Schulungszentrum der IVT Otto Throm GmbH, das auf dem rund 3500 m² großen Grundstück mit einer Nutzfläche von 550 m² erbaut werden sollte. Nicht einmal 6 Monate später stand bereits die Eröffnung ins Haus.  So war der Neubau mit möglichst wenig Zeitverzögerungen umzusetzen, der mit 110-m²-Schulungsraum und zahlreichen Büroräumen zur neuen Heimat der IVT Otto Throm GmbH werden sollte. Schon vor etlichen Jahren hatte Otto Throm, der Geschäftsführer der Industrievertretung bei seiner Arbeit festgestellt, dass es allerdings nicht ausreiche nachhaltige Heiztechnologie zu vertreten, sondern diese Alternativen auch genau denjenigen zu erläutern, die sie letztendlich nutzten. Seit vier Jahren hatte die Industrievertretung deshalb in angemieteten Räumen Schulungen für Kunden, Endverbraucher und Planer angeboten.

Doch Anfang Februar war die Zeit nun endlich reif für ein eigenes Schulungszentrum, das vor allem dem Fachpublikum wie Fachhandwerkern, Planern und Architekten den Raum für die Fortbildungen bieten sollte, um das nötige Wissen der Anlagentechnologien auch in die Praxis zu tragen. Schnell war klar, dass Otto Throm auch für die an seinem Neubau notwendig werdende Estrichtrocknung im Neubau  auf eine mobile Heizzentrale von mobiheat  zurückgreifen würde. Dafür gab es gleich mehrere Gründe: Zum einen konnte die für die Beheizung des Schulungsgebäudes vorgesehene 32 kW Pelletsheizzentrale noch nicht ins Gebäude eingebracht werden, zum anderen hätte mit dieser die Estrichaufheizung aufgrund der hohen Heizlast auch nur Drittel für Drittel – in Bezug auf die gesamte Heizfläche (Fussbodenheizfläche) –  erfolgen können.   „Das hätte zu einer erheblichen Verlängerung der Bauphase geführt, auch die Gefahr einer möglichen Überlastung des Wärmeerzeugers wäre ein weiterer Nachteil gewesen“, führt Otto Throm, Geschäftsführer der IVT Otto Throm GmbH, weiter aus.

Für die rund 550 m² an Estrich wurde von mobiheat in enger Abstimmung mit der Markus Scheu Flaschnerei und Haustechnik eine mobile Heizzentrale mit 150 kW im kompakten Kofferanhänger auf den Weg gebracht. Ausgerüstet mit Niedertemperaturheizkessel sowie allen nötigen Hydraulikbauteilen und Sicherheitseinrichtungen, wurde sie mit flexiblen Anschlussleitungen schnell mit dem Heizkreisverteiler der Fußbodenheizung verbunden. Zur Estrichaufheizung ist der flexible Heizanhänger zusätzlich mit einem Heizungsmischer samt Stellantrieb und Steuerung ausgerüstet, womit sich das Estrich-Aufheizprogramm des Estrichherstellers genau einstellen lässt.

Besonderer Vorteil bei dieser Variante einer externen Versorgung – das Heizmobil kommt mit umfassender Dienstleistung zur Baustelle. Anlieferung, Aufbau, Installation und Inbetriebnahme gehört zum Komplettpaket des Wärmedienstleisters genauso wie eine ausführliche Einführung in die Heizzentrale. „Was vom Heizungsfachmann vor Ort vorbereitet werden sollte, ist lediglich der Anschluss für Heizungsvor- und -rücklauf im Gebäude, ansonsten übernehmen alles wir“, erklärt Servicetechniker Stephan Gigl vor Ort.

Am Neubau in Satteldorf hatte Markus Scheu den Heizkreisverteileranschluss für die druck- und hitzebeständigen Anbindeleitungen bereits am Vortag mit dem passenden Zweizoll-Außengewinde ausgerüstet. So konnte der Aufbau und Anschluss der Anlage in sehr kurzer Zeit erfolgen. Bevor die Anlage in Betrieb genommen werden konnte, wurde die Steuerung für das Estrich-Aufheizprogramm vom Servicetechniker genau nach den Vorgaben des Verantwortlichen Bauleiters für die ersten 14 Tage eingestellt. Erst nach ausführlicher Einführung in die Bedienung der Anlage und der Steuerung wurde die Heizzentrale übergeben.

So war die Heizzentrale rund 4 Wochen im Einsatz, wo sie zuerst das Funktionsheizen und dann das Belegreifheizen nach der DIN EN 1264-4 übernahm. Während der Calciumsulfatestrich beim Funktionsheizen so für drei Tage bei einer Vorlauftemperatur von 25 Grad Celsius erhitzt  und  im Anschluss für mindestens vier Tage auf maximaler Auslegungstemperatur aufgeheizt wurde, war für das anschließende Belegreifheizen ein längerer Zeitraum einzuplanen. Über vier Tage wurde die Aufheiztemperatur hier langsam angehoben bis die nötige Restfeuchte von 0,3% bei der CM-Messung erreicht war, sodass dann innerhalb von drei Tagen über abgestufte Vorlauftemperaturen abgeheizt werden konnte.

„Wir waren sehr zufrieden mit der externen Lösung, die uns mit der flexiblen Regelung genau die leistungsstarke Heizwärme liefern konnte, die wir benötigten“, so Bauleiter Volker Butz. „So konnten wir den gesamten Estrich gleichzeitig aufheizen, was letztendlich mit dazu beigetragen hat, dass wir den Neubau in einer Rekordzeit von nur 170 Tagen umgesetzt haben.“

Nach rund 4 Wochen wurde die mobile Heizzentrale von mobiheat wieder abgebaut und die weiteren Arbeiten am Neubau konnten zügig durchgeführt werden, wodurch das geräumige Schulungs- und Bürogebäude pünktlich am 25. Juli mit einer großen Eröffnungsfeier eingeweiht werden konnte.

Alle mobilen Heizzentralen, die der Hersteller und Wärmedienstleister in einer Leistung von 3 kW bis 10 MW anbietet sind sowohl zur Miete als auch im Verkauf beziehbar.

Weitere Informationen unter www.mobiheat-schweiz.ch